Die Asienausgabe von "Wall Street Journal" hat die wirtschaftliche Liberalisierung und strengere Auflagen bei Bankgeschäften als Schlüssel für die vergleichsweise stabile südkoreanische Wirtschaft Südkoreas genannt.
Trotz Bedenken über den Ausstieg der USA aus der quantitativen Lockerung könne Südkorea anders als andere neue Schwellenländer Wachstum und Stabilität aufrechterhalten, schrieb die Tageszeitung in ihrer Freitagsausgabe. Dazu dienten insbesondere Regulierungen im Bankgeschäft, die zur Zeit der Asienkrise 1997 erheblich verbessert worden seien. Ein weiterer Pluspunkt sei, dass die südkoreanische Regierung ihre Abneigung gegenüber direkten Investitionen durch Ausländer abgelegt und fast alle Industriebranchen für Ausländer geöffnet habe, hieß es weiter.
Nach OECD-Angaben sei das Reformtempo in Südkorea unter den OECD-Mitgliedsstaaten am höchsten.