Nord- und Südkorea haben in einer Sitzung einzelner Unterausschüsse des gemeinsamen Komitees zum Industriekomplex Kaeseong Maßnahmen zur Ausweitung eines ungehinderten Grenzübergangs südkoreanischen Personals zum Industriekomplex Kaeseong diskutiert.
Im Ausschuss für Personengrenzübergang, Telekommunikation und Zollangelegenheiten erklärte sich der Norden bereit, in Zukunft für südkoreanisches Personal, das die Grenze nicht zu den festgelegten Zeiten überqueren könne, einen straffreien Durchgang zu anderen Zeiten zu gewährleisten, wenn eine entsprechende Mitteilung bei der Grenzübergangsüberwachungsstelle erfolge.
Außerdem sollten die Zollkontrollzeiten für Personen und Fahrzeuge verkürzt und Einzelpersonen die mündliche Anmeldung der Mitführung von Mobiltelefonen in geringem Umfang gestattet werden.
Keine Einigung erzielt werden konnte indes darüber, inwieweit im Falle bestimmter Regelverstöße innerhalb des Industriekomplexes bei einer Anhörung und einem Untersuchungsverfahren bestimmte Grundrechte garantiert werden könnten.
Über diese Frage solle auf der dritten Rund der Gespräche am 16. Septemer weiter diskutiert werden, so ein Sprecher des Vereinigungsministeriums.