Die US-Notenbank hat sich gegen die Drosselung der quantitativen Lockerung entschieden. Damit wird eines der wichtigsten Programme zur Ankurbelung der US-amerikanischen Wirtschaft weitergeführt.
Der Offenmarktausschuss der Bank, dem die Entscheidung über die Leitlinien der Finanzpolitik obliegt, entschied in seiner Sitzung am Dienstag und Mittwoch, die monatlichen Anleihenankäufe von 85 Milliarden US-Dollar diesen Monat noch nicht zu reduzieren.
In einer Stellungnahme des Ausschusses hieß es am Mittwoch, dass man zunächst auf weitere Beweise warten wolle, dass die Stabilisierung der Konjunkturlage anhalte. Die Wirtschaft sei derzeit noch nicht in der Lage, selbst eine kleine Drosselung der Stimulierungsmaßnahmen zu verkraften.
Auch die Zinsen für kurzfristige Kredite würden weiter auf beinahe Null Prozent gehalten werden. Der Offenmarktausschuss betonte aber, dass die Wirtschaft durchaus zunehmend gestärkt sei und daher letztlich eine Drosselung der Anleihenankäufe kommen könne.
Der Dow-Jones-Index reagierte auf die unerwartete Nachricht mit einem Anstieg von rund 80 Punkten.