Nordkorea hat die für den 25. September geplante innerkoreanische Familienzusammenführung verschoben.
Die südkoreanische Regierung missbrauche den innerkoreanischen Dialog für eine brüderliche Konfrontation. Pjöngjang wolle die Familienzusammenführung verschieben, bis eine Atmosphäre für Dialog und Verhandlungen geschaffen worden sei, hieß es in einer Erklärung des staatlichen Komitees für die Wiedervereinigung des Vaterlandes.
Die innerkoreanischen Gespräche seien dank der Bemühungen Nordkoreas um die Umsetzung der gemeinsamen Vereinbarungen zustande gekommen. Es sei eine Verleumdung zu behaupten, dass dies die Früchte einer konsequenten Nordkoreapolitik oder des Prozesses zum Vertrauensaufbau der südkoreanischen Regierung seien.
Das nordkoreanische Komitee kritisierte zudem, Südkorea verleumde den Norden mit der Äußerung, dass die innerkoreanischen Reisen zum Geumgang-Gebirge eine Geldquelle für den Norden seien. Pjöngjang erklärte weiterhin, die von Seoul vorgeschlagenen Arbeitsgespräche für die Wiederaufnahme des Tourismusprojekts am 2. Oktober auf unbestimmte Zeit zu verschieben.