Das Höhere Gericht von Seoul hat den Vorsitzenden der Unternehmensgruppe SK Chey Tae-won zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Damit wurde das Urteil der Vorinstanz bestätigt.
Sein jüngerer Bruder, SK-Vizepräsident Chey Jae-won, der in erster Instanz straffrei blieb, wurde ebenfalls zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt.
In der Urteilsbegründung hieß es, die Angeklagten hätten Firmengelder von Tochterunternehmen der SK-Gruppe unterschlagen, um ihre Habsucht zu stillen. Auf der Grundlage von Aussagen von Chey Jae-won und weiteren Beweismitteln sei das Gericht zu dem Schluss gekommen, dass beide für schuldig erklärt werden müssten.
Der SK-Chef und sein Bruder waren wegen des Verdachts angeklagt worden, einen zweistelligen Milliardenbetrag an Firmengeldern veruntreut zu haben.