Die Verbraucherpreise in Südkorea sind im September so schwach gestiegen wie seit 14 Jahren nicht mehr.
Der Anstieg betrug im Vormonat 0,8 Prozent im Vorjahresvergleich, nach einem Plus von 1,3 Prozent im August, geht aus einem Bericht des Statistikamtes Statistics Korea hervor.
Grund für die Entwicklung sei vor allem ein Rückgang der Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse gewesen. Denn im letzten Jahr hätten sich Agrarprodukte als Folge von Taifunschäden stark verteuert, hieß es.
Die Kerninflation, für deren Berechnung die volatilen Preise für Öl und Nahrungsmittel nicht berücksichtigt werden, habe im September im Jahresvergleich um 1,6 Prozent zugenommen. Im Monatsvergleich habe der Anstieg bei 0,4 Prozent gelegen.
Der Index für Dinge des täglichen Bedarfs ging laut Angaben der Behörde um 0,1 Prozent im Jahresvergleich und 0,2 Prozent im Monatsvergleich zurück.
Die Regierung hatte für dieses Jahr eine Teuerung von 1,7 Prozent vorausgesagt. Im nächsten Jahr werde die Inflation 2,8 Prozent betragen.