Der Vorsitzende der angeschlagenen Tongyang-Gruppe, Hyun Jae-hyun, will die Geschäftsführung aufgeben.
Hyun schrieb in einer E-Mail an Medienanstalten, der Antrag auf Insolvenzverwaltung für führende Unternehmen der Gruppe sei unvermeidlich gewesen.
Da alle Anstrengungen zur Beschaffung von Finanzmitteln gescheitert seien, habe er dem Gericht alle Entscheidungen überlassen müssen, um weiteren Schaden abzuwenden. Dazu zähle auch der Verzicht seiner Familie auf sämtliche Rechte in Bezug auf die Geschäftsführung, betonte er.
Bezüglich der umstrittenen Entscheidung für eine Insolvenzverwaltung für Tongyang Cement hieß es, dass die Situation sehr kritisch gewesen sei. Es sei jedoch die letzte Möglichkeit gewesen, um den Schaden bei Investoren und die Auswirkungen einer eventuellen Pleite von Partnerunternehmen auf ein Mindestmaß zu begrenzen.
Nachdem die Tongyang-Gruppe wegen einer enormen Schuldenlast in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, beantragten fünf Tochterunternehmen, darunter Tongyang Cement, bei Gericht eine Insolvenzverwaltung.