Der südkoreanische Geheimdienst hat die Wiederinbetriebnahme des Fünf-Mega-Watt-Atomreaktors im nordkoreanischen Yongbyon bestätigt.
Bei der Sitzung des parlamentarischen Informationsausschusses am Dienstag sagte der Chef des Nationalen Informationsdienstes (NIS) Nam Jae-joon, Nordkorea habe den Reaktor offenbar wieder hochgefahren, um den Status als Atommacht und die Oberhand in Verhandlungen betreffend die koreanische Halbinsel erlangen zu können.
Das kommunistische Land teste außerdem auf seinem Arenal an der Westküste Langstreckenraketen. Ein neues Mehrfach-Raketenwerfer-System sei aufgebaut worden, um die südkoreanische Hauptstadtregion sowie fünf Inseln nahe der innerkoreanischen Seegrenze im Westmeer unter Beschuss nehmen zu können.
Laut Informationen des südkoreanischen Geheimdienstes soll der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un mehrmals gesagt haben, binnen drei Jahren durch militärische Kraft die koreanische Halbinsel wieder vereinigen zu wollen.