Die Stadt Seoul hat ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung nordkoreanischer Flüchtlinge bei deren Niederlassung in Südkorea bekannt gegeben.
Die Stadtverwaltung will demnach die Zahl der Arbeitsplätze für nordkoreanische Flüchtlinge im öffentlichen Sektor um das Vier- bis Fünffache erhöhen.
Das Anmeldeverfahren wird im Einwohnerzentrum des Stadtteils, dem Flüchtlinge zugeteilt wurden, von einer Stelle durchgeführt.
Die Stadtverwaltung will zudem in Kooperation mit privaten Organisationen die Nordkoreaner zusätzlich mit Lebensnotwendigkeiten wie Kühlschrank und Kleidung versorgen. Im kommenden Januar soll ein Unterstützungszentrum für Nordkoreaner in der Zweigstelle des städtischen Krankenhauses im Süden der Hauptstadt eröffnen.
Laut der Stadtverwaltung leben mit Stand von Ende Juni in Seoul 6.396 nordkoreanische Flüchtlinge. Die Zahl steige jährlich um 400.