Vizeministerpräsident Hyun Oh-seok hält offenbar den Einfluss der Krise in den USA auf die südkoreanische Wirtschaft für gering.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte Hyun, sollten sich die stagnierenden Verhandlungen über eine Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA nicht in die Länge ziehen, könne Südkorea problemlos fortfahren.
Hyun sagte außerdem, das japanische Konjukturprogramm Abenomics trage zwar effektiv zum Wirtschaftswachstum Japans und zur Entwicklung der Weltwirtschaft bei. Es sei jedoch nicht wünschenswert, wenn diese Politik als Mittel zur Schwächung der japanischen Währung Yen eingesetzt werde.
Im Hinblick auf die Volkswirtschaft Chinas äußerte der stellvertretende Ministerpräsident, es werde keine Schwierigkeiten für die koreanischen Exporteure bedeuten, sollte die Verlangsamung des Wirtschaftswachtums für eine Verlagerung des Schwerpunktes von Investitionen hin zum Konsum sorgen.
Hyun hält sich zurzeit für die Teilnahme an der Konferenz der G20-Finanzminister in den USA auf.