Südkorea hat eine Informationsveranstaltung für Investitionen im innerkoreanischen Industriepark Kaesong vertagt.
Seoul habe am Freitag dem Norden mitgeteilt, dass unter den gegenwärtigen Umständen nicht die passenden Bedingungen für die Veranstaltung vorlägen, sagte ein Beamter des Vereinigungsministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte.
Mit der Entscheidung seien die ausbleibenden Fortschritte bei den seit Ende September geführten Arbeitsgesprächen über die grenzüberschreitende Kommunikation für Reisen zwischen Kaesong und dem Süden berücksichtigt worden.
Insbesondere seien keine Fortschritte in Bereichen erzielt worden, die für ausländische Investoren entscheidend seien. Eine Informationsveranstaltung mache daher keinen Sinn, fügte der Beamte hinzu.
Ursprünglich sollten am 31. Oktober ausländische Investoren über die Geschäftsmöglichkeiten in der nordkoreanischen Wirtschaftssonderzone nahe der Grenze informiert werden.
In der Zone stellen zurzeit nur südkoreanische Unternehmen her, die dort ihr Kapital und Know-how mit den gut ausgebildeten und billigen nordkoreanischen Arbeitskräften verbinden.