Südkorea hat am Montag eine Informationsveranstaltung für Investitionen im innerkoreanischen Industriepark Kaesong vertagt.
Seoul habe am Freitag dem Norden mitgeteilt, dass unter den gegenwärtigen Umständen nicht die passenden Bedingungen für die Veranstaltung vorlägen, sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Kim Eui-do am Montag.
Der Norden reagierte unterdessen heute mit den Worten, es sei unangemessen, zu diesem Zeitpunkt eine Informationsstunde zu veranstalten, sagte Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae vor dem Parlament.
Wie der Sprecher gestern sagte, seien mit der Entscheidung die ausbleibenden Fortschritte über die grenzüberschreitende Kommunikation für Reisen zwischen Kaesong und dem Süden berücksichtigt worden. Insbesondere seien keine Fortschritte in Bereichen erzielt worden, die für ausländische Investoren entscheidend seien. Eine Informationsveranstaltung mache daher keinen Sinn, fügte Kim hinzu.
Ursprünglich sollten am 31. Oktober ausländische Investoren über die Geschäftsmöglichkeiten in der nordkoreanischen Wirtschaftssonderzone nahe der Grenze informiert werden.