Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae hat sich über eine bedingungslose humanitäre Hilfe für Nordkorea zurückhaltend geäußert.
Zwar solle humanitäre Hilfe ungeachtet der politischen Umstände geleistet werden. Dies bedeute aber nicht, dass Unterstützung ungeachtet sämtlicher Umstände angeboten werden solle, sagte der Minister vor dem Parlamentsausschuss für Auswärtiges und Vereinigung.
Sein Ministerium wolle unter diesen Umständen die beantragte Mehl- und Maislieferung durch südkoreanische Bürgerorganisationen nicht erlauben, sagte er weiter.
Der Vereinigungsminister hatte bereits am 4. Oktober gesagt, die öffentliche Meinung in Südkorea befürworte seiner Ansicht nach nicht, unbedingt humanitäre Hilfe für den Norden zu leisten, unabhängig davon, ob Pjöngjang einen Atomtest durchführe, eine Rakete abschieße oder sich dem Süden gegenüber provokativ verhalte.