Laut dem Vorsitzenden der Union der entführten Familienmitglieder leben noch südkoreanische Entführungsopfer in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang.
Das sagte Choi Sung-yong am Dienstag im Rahmen der parlamentarischen Befragung von Regierungsbehörden. Laut nordkoreanischen Angaben sei Lee Kwang-won im letzten Monat gestorben. Über Moon Kyung-sik und Lee Min-kyo habe Nordkorea keine Angaben gemacht.
Alle drei hätten für das Auslandsverbindungsbüro der Arbeiterpartei gearbeitet und seien über ein Einwohnermelderegister der Hauptstadt ausfindig gemacht worden.
Nach Schätzungen des südkoreanischen Vereinigungsministeriums leben noch 516 Entführungsopfer im Norden.