Die USA haben den jüngsten nordkoreanischen Vorschlag zu bilateralen Gesprächen faktisch abgelehnt. US-Außenminister Colin Powell antwortete auf entsprechende Fragen von Journalisten, dass die USA nach wie vor einen multilateralen Dialog bevorzugten. Mit einem multilateralen Dialog sei eine erweiterte Runde, mit mehr Teilnehmern, gemeint. Falls künftig überhaupt Gespräche mit Nordkorea geführt würden, dann in der Form, die von den USA gewünscht wird, hieß es. Powell fügte hinzu, dass er die Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums vom 24. Mai gründlich uberprüft habe. In der Erklärung hat Nordkorea zwar zum ersten Mal Bereitschaft zu einem multilateralen Dialog signalisiert. Nordkorea hat jedoch auch ein vorangehendes bilaterales Gespräch zur Bedingung gemacht.