Der Chef der Koreanischen Zentralbank, Kim Choong-soo, hat gefordert, mehr Währungsswap-Geschäfte abzuschließen.
Zur Internationalisierung der Landeswährung Won sei es für Südkorea erforderlich, sich noch aktiver als bisher für weitere Währungsswaps einzusetzen, sagte Kim bei einem Treffen mit den Chefs von Geschäftsbanken.
China habe mit 23 Ländern Swapabkommen unterzeichnet und auf diese Weise einen Markt für seine Landeswährung Yuan geschaffen. Südkorea sollte diesbezüglich vermehrt forschen und aktiver agieren, hieß es.
Südkorea unterzeichnete im Oktober mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Malaysien bilaterale Währungsswaps. Zudem wurde der Abschluss eines Swapabkommens mit Indonesien vereinbart.
Die Notenbank will die dadurch zur Verfügung gestellten Devisen für Zahlungen bei Handelsgeschäften mit diesen Ländern einsetzen.