Die Nuklearkrise um Nordkorea stellt ein internationales Gesprächsthema dar. US-Präsident Bush und sein chinesischer Amtskollege Hu Jintao werden am Rande des G-8-Gipfels am 1. Juni im französischen Evian über die Nordkoreafrage diskutieren. Wie der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, mitteilte, werde das Treffen zwischen Bush und Hu Jintao für die Entscheidung über nächste Schritte im Atomstreit von großer Bedeutung sein. Bush wolle seinem chinesischen Amtskollegen stärker ins Bewusstsein bringen, dass Chinas Einfluss für die Beilegung der Nuklearkrise um Nordkorea entscheidend sei. Die Nordkoreafrage wird zudem auch beim amerikanisch-russischen Gipfeltreffen am 31. Mai in St. Petersburg ein zentrales Thema darstellen. Die führende Mitarbeiterin der amerikanischen Carnegie-Stiftung für Frieden Rose Gottemöller sagte, dass beide Staatsmänner ihre Ablehnung gegen Terrorismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen bekräftigen werden, hieß es. Der Wirtschaftschefberater im Kreml, Andrej Ilarionow, kündigte zudem an, dass die Nordkoreafrage beim G-8-Gipfel als inoffizieller Tagesordnungspunkt behandelt werde.