Nordkorea hat den Vorschlag von Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye, mit Nordkorea einen Prozess der Vertrauensbildung zu starten, kritisiert.
"Rodong Shinmun", das Blatt der Arbeiterpartei, schrieb heute, dass die Initiative den feindseligen Standpunkt der südkoreanischen Regierung zum nordkoreanischen Volk und den Versuch, eine Konfrontation anzuheizen, widerspiegele.
Seit ihrem Amtsantritt fasele die Park-Regierung davon, dass Nordkorea die richtige Entscheidung treffen und eine wahre Veränderung verwirklichen solle. Der Süden habe in bösartiger Weise die nordkoreanische Politik und Haltung kritisiert. Es sei arrogant, zu sagen, dass Pjöngjang zu einem Wandel verleitet werden müsse.
Zwar wurde Parks Name in dem Artikel nicht genannt, doch wurde Seouls Plan für eine schrittweise Wiedervereinigung verurteilt. Mit der Kritik wurde offenbar auf den Vorschlag des Vereinigungsministeriums für eine Wiedervereinigung im Kleinen, der eine große Wiedervereinigung folgen soll, Bezug genommen.
Auf Parks jüngste Aussage im Interview mit einer französischen Zeitung, dass sie zu einem Gipfelgespräch mit Nordkoreas Machthaber grundsätzlich bereit sei, ging die Arbeiterzeitung nicht ein.