Nordkorea will offenbar nahe der innerkoreanischen Grenze eine Sonderzone einrichten, um Investitionen anzulocken.
Dies berichtete die japanische Tageszeitung "Asahi" und bezieht sich auf ein Dokument mit Vorschlägen für die Anlockung ausländischer Investitionen des nordkoreanischen Komitees für Wirtschaftsentwicklung.
Dem Bericht zufolge habe Nordkorea im Landkreis Gangryeong in der Provinz Süd-Hwanghae eine Sonderzone für organische Landwirtschaft und den Anbau in Gewächshäusern sowie die Aufzucht von Schweinen und Kühen bestimmt. Der Bau einer Tourismussonderzone mit Golfspielplatz, Badestrand und Hotels sei ebenfalls in Planung.
Der zu einer Sonderzone bestimmte Ort befindet sich nahe der innerkoreanischen Seegrenze im Westmeer. Experten wollen die Entwicklung dieser Sonderzone mit besonderem Interesse verfolgen.