Südkorea und die USA haben vereinbart, dass ein südkoreanisches Herkunftsetikett für Produkte aus dem innerkoreanischen Industriepark Kaesong zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfrüht wäre.
Das berichteten diplomatische Kreise, nachdem ein zuständiger Ausschuss beider Staaten zwei Tage lang in Washington beraten hatte.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Frage, ob im innerkoreanischen Industriepark in Kaesong hergestellte Waren gemäß dem Freihandelsabkommen mit den USA als südkoreanische Produkte klassifiziert werden können.
Vereinbart wurde, dass die Frage der Herkunft von Gütern nur unter Berücksichtigung der Situation in den innerkoreanischen Beziehungen geführt werden könne.
Südkoreanische Teilnehmer hätten jedoch bekräftigt, dass eine Notwendigkeit bestehe, die Güter aus der Sonderzone schließlich als südkoreanische Erzeugnisse anzuerkennen. Die US-Seite habe dieser Position zugestimmt.