Die südkoreanische Regierung will künftig innerkoreanische Projekte für die wirtschaftliche Kooperation wieder aufnehmen, sollten die Bedingungen hierfür vorliegen.
Das sieht der zweite Rahmenplan für die Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen vor, den das Vereinigungsministerium dem Parlament vorlegte.
Die Schaffung einer Sonderzone für Frieden und Kooperation im Westmeer und die Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens durch ein Friedenssystem, die der von der Roh Moo-hyun-Regierung 2007 ausgestellte erste Rahmenplan enthielt, wurden ausgeschlossen.
Das Ministerium nannte das Ziel, durch den Prozess zum Vertrauensaufbau auf der koreanischen Halbinsel die Beziehungen zu Nordkorea zu verbessern und eine Wiedervereinigung der Nation vorzubereiten.
Zu den zehn wichtigen Aufgaben zählen die Einführung innerkoreanischer Gespräche auf Regierungsebene, die zukunftsorientierte Normalisierung des Kaesong-Industrieparks und das Streben nach dauerhaftem Frieden auf der koreanischen Halbinsel durch die Lösung der nordkoreanischen Nuklearproblematik.
Bezüglich der Normalisierung des Kaesong-Industrieparks hieß es, dass mit Rücksicht auf die Entwicklungen in den Beziehungen zu Nordkorea die Erweiterung der innerkoreanischen Sonderwirtschaftszonen überprüft werden solle.