Der Unterausschuss für Ein- und Ausreise und Aufenthalt des gemeinsamen Komitees der beiden Koreas zur Verwaltung des Kaesong-Industriepark tagt am heutigen Donnerstag.
Gesprächsthema ist die Frage der gesetzlichen Vertretung und des Beistands durch südkoreanische Rechtsanwälte, sollte ein Südkoreaner in Nordkorea in einen Unfall verwickelt sein.
Am Mittwoch kamen zwei Unterausschüsse zusammen. Im Unterkomitee für Investitionsschutz bestätigten beide Seiten ihre frühere Vereinbarung, innerhalb von drei Monaten ein Schlichtungsgremium für Handelsstreitigkeiten zu bilden und binnen sechs Monaten die Listen von Schlichtern auszutauschen.
Wie das südkoreanische Vereinigungsministerium mitteilte, sprach die südkoreanische Seite auch den Mangel an Arbeitern und Steuerregelungen an. Nordkoreanische Vertreter brachten den Lohnzahlungsaufschub und die Transparenz der Buchhaltung bei Unternehmen zur Sprache.
Bei der Sitzung des Unterkomitees für globale Wettbewerbsfähigkeit betonte die südkoreanische Seite, dass keine Internationalisierung der Industriezone möglich sei, solange die Fragen zu dem Bereich Kommunikation, Verkehr sowie Zollabfertigung und betreffend die Aus- und Einreise und Aufenthalt nicht geklärt seien.