Der Chef des südkoreanischen Stahlherstellers POSCO, Chung Joon-yang, hat seinen Rücktritt angeboten.
Er wolle den Weg für eine neue Unternehmensführung frei machen, damit der Konzern besser mit den Folgen des globalen Wirtschaftsabschwungs umgehen könne, wurde Chung von Mitarbeitern zitiert.
Beim größten südkoreanischen Stahlhersteller tritt der Vorstandsvorsitzende gewöhnlich zurück, wenn eine neue Regierung antritt.
Beobachter spekulierten, dass Chung seit dem Amtsantritt von Staatspräsidentin Park Geun-hye im Februar unter Druck geraten sei, seinen Posten zur Verfügung zu stellen. Er hatte seit Februar 2009 das Sagen bei POSCO.