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„Washington Times“: Bushs harter Nordkorea-Kurs stößt nicht auf volle Unterstützung von Verbündeten
Write: 2003-06-02 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Laut Einschätzung der US-Tageszeitung „Washington Times“ stößt der harte Nordkorea-Kurs von US-Präsident Bush bei seinen Verbündeten nicht auf volle Unterstützung. Bush wolle in Zusammenarbeit mit Südkorea, Japan und China Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea einleiten. Diese Länder zögerten jedoch aus verschiedenen Gründen mitzumachen. Südkorea und China lehnten zwar den Atomwaffenbesitz Nordkoreas ab, bestünden jedoch weiterhin auf eine Lösung durch Dialog. Die „Washington Times“ erinnerte dabei daran, dass die südkoreanische Regierung jüngst bei den innerkoreanischen Wirtschaftsgesprächen, die gleich nach dem Gipfeltreffen mit den USA stattfanden, Nordkorea Reishilfe zugesichert habe. Südkorea wünsche sich grundsätzlich keine Verschlechterung der Beziehungen zu Nordkorea, hieß es. Die US-Zeitung berichtete weiterhin, dass die US-Regierung mit Japan zwar gemeinsame Schritte gegen Nordkorea vereinbart habe. Aber auch Japan wolle nicht in die Offensive gehen, hieß es.
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