Nordkorea hat einen Tag vor dem dritten Jubiläum des Yeonpyeong-Bombardements der südkoreanischen Regierung gedroht.
Laut Nordkoreas Nachrichtenagentur KCNA teilte ein Sprecher der Kommandozentrale der südwestlichen Front der Volksarmee mit, zehn Millionen Einwohner und Soldaten an dieser Front seien fest entschlossen, die Chance auf keinen Fall zu verpassen, sollten die Marionetten erneut provozieren. Dabei wurde Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye namentlich genannt.
Der Schlag der Vergeltung sei vor drei Jahren auf die Yeonpyeong-Insel begrenzt gewesen. Das nächste Mal würden alle Hochburgen der Marionetten einschließlich des Präsidialamtes in Seoul von Schlägen betroffen sein. Eine erneute rücksichtslose Provokation werde nicht nur die Yeonpyeong-Insel sondern auch das Präsidialamt in ein Flammenmeer verwandeln, was schließlich zu einem Flammenmeer eines Kriegs für die Wiedervereinigung führen werde, hieß es weiter.
Die Kommandozentrale hatte auch im vergangenen November damit gedroht, die Yeonpyeong-Insel zum zweiten Mal in ein Flammenmeer zu verwandeln.