Techniker, die geeignete Orte für den Aufbau eines RFID-Systems im innerkoreanischen Industriepark Kaesong, überprüft haben, sind wieder nach Seoul zurückgekehrt.
Die sechsköpfige Gruppe habe mit nordkoreanischen Kollegen über das Vorhaben beraten, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Vereinbart worden sei, dass die südkoreanischen Techniker am Donnerstag erneut nach Kaesong kommen.
Angestrebt wird der Bau eines Systems für die Radiofrequenz-Identifikation, um den grenzüberschreitenen Verkehr von Personen und Material bequemer erfassen zu können.
Da die Vorbereitungen Zeit erforderten, würde mit der Anbringung von Sensoren und dem Aufbau anderer Ausrüstung nicht vor nächster Woche begonnen, teilte das Ministerium mit.
Beide Koreas hatten am vergangenen Freitag vereinbart, das System in der ersten Dezember-Woche aufzubauen. Binnen Jahresfrist soll die Anlage aufgebaut sein. Jedoch wurde im Zuge der Einigung bereits berücksichtigt, dass deren Inbetriebnahme nicht mehr in diesem Jahr erfolgen könnte.
Mit dem RFID-System soll die Wettbewerbsfähigkeit der gemeinsamen Industriezone gesteigert werden.
Die 123 südkoreanischen Unternehmen in der Zone hatten sich dringend gewünscht, dass sie leichteren Zugang zu ihren Fabriken in Kaesong erhalten.