Die südkoreanische Regierung hat am Dienstag beschlossen, die Abhängigkeit vom Atomstrom von derzeit 26,4 Prozent bis 2035 auf 29 Prozent zu erhöhen.
Den zweiten Energie-Rahmenplan mit dieser Kernbestimmung hat das Ministerium für Industrie, Handel und Ressourcen dem Parlament vorgelegt.
Im ersten Rahmenplan war eine Steigerung des Anteils auf 41 Prozent vorgesehen. Zuvor hatte eine Arbeitsgruppe von Vertretern von Regierung und Privatsektor jedoch empfohlen, die Abhängigkeit von Atomkraftwerken bis 2035 zwischen 22 und 29 Prozent zu belassen.
Zur Erhöhung des Atomstromanteils müssen außer den bereits geplanten elf Atomkraftwerken zusätzlich sechs oder acht AKWs mehr gebaut werden.
Morgen will die Regierung eine öffentliche Anhörung zum neuen Energie-Rahmenplan veranstalten.