Die Bauarbeiten für den Aufbau eines RFID (Radiofrequenz-Identifizierung)-Zugangssystems im Industriekomplex in Kaesong sind heute aufgenommen worden.
Das teilte das südkoreanische Vereinigungsministerium mit.
Nordkorea habe dem Beginn der Bauarbeiten zugestimmt, sagte ein Ministeriumsbeamter. Elf Nordkoreaner und drei Südkoreaner seien im Einsatz. Zuerst werde Erdreich ausgehoben.
Ziel sei, bis Jahresende die Bauarbeiten abzuschließen, hieß es weiter. Angesichts möglicher Schwierigkeiten bei Temperaturen unter null Grad könnten sich die Arbeiten jedoch wegen technischer Probleme in die Länge ziehen.
Zu den möglichen Auswirkungen der Entmachtung von Kim Jong-uns Onkel Jang Song-thaek sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Kim Eui-do, im Büro des gemeinsamen Komitees zur Verwaltung des Industriekomplexes herrsche die Stimmung, die Lage im Norden besser nicht zu thematisieren.