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Sport

USA schließen Angriff gegen „Schurkenstaaten“ erneut nicht aus

Write: 2003-06-06 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die USA streben angesichts der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen durch die sogenannten „Schurkenstaaten“ zwar nach friedlichen Lösungen, schließen jedoch die Möglichkeit eines militärischen Eingreifens nicht aus. Dies sagte der für Abrüstung zuständige Unterstaatssekretär im US-Außenministerium, John Bolton, vor dem US-Kongress. Wenn die diplomatischen Bemühungen um Nichtverbreitung scheiterten, würden zunächst Wirtschaftssanktionen, dann Seeblockaden und schließlich ein militärischer Angriff, wie zuletzt im Irak, eingeleitet, hieß es. Diese Schritte sollten notfalls gegen alle Schurkentaaten, inklusive Nordkorea, eingeleitet werden, hieß es. Darüber hinaus forderte Bolton Nordkorea erneut zum vollständigen und nachweislichen Stopp des Atomprogramms auf. Dann werde die US-Regierung den „kühnen Voschlag“ Nordkoreas überprüfen. Bolton richtete auch einige Worte an die chinesische Regierung. Ein Stopp des nordkoreanischen Atomprogramms erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer Wiedervereinigung beider Koreas. Er verfolge das weitere Vorgehen Chinas sehr aufmerksam, das sich, anders als die USA, keine Wiedervereinigung auf der koreanischen Halbinsel wünsche.

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