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Hyundai zahlte laut Ermittlungen insgesamt 450 Mio. USD an Nordkorea

Write: 2003-06-06 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nach Schätzungen des Sonderstaatsanwaltsteams für die Nordkorea-Spendenaffäre sind im Juni 2000 aus Südkorea insgesamt 450 Millionen US-Dollar auf nordkoreanische Konten geflossen. Der damalige Minister für Kultur und Fremdenverkehr, Park Ji-won, und der damalige Präsidentenchefberater für Wirtschaft, Lee Ki-ho, beauftragten die staatliche Industriebank damit, der Hyundai Reederei circa 200 Millionen US-Dollar Kredite zu geben. Die Gelder wurden dann vom damaligen Chef des Sicherheitsdienstes, Lim Dong-won, auf drei nordkoreanische Konten bei der China-Bank in Macau überwiesen. Darüber hinaus ließ der Präsident des südkoreanischen Reiseveranstalters Hyundai Asan, Chung Mung-hun über eine Auslandsfiliale von Hyundai Bau weitere 150 Millionen US-Dollar nach Nordkorea überweisen. Ob all diese Gelder für Geschäftsrechte von Hyundai in Nordkorea oder als Gegenleistung für das innerkoreanische Gipfeltreffen gezahlt wurden, konnte der Sonderstaatsanwalt Song Doo-hwan noch nicht endgültig ermitteln.

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