Die Staatsanwaltschaft hat am Freitag angekündigt, Haftbefehl gegen den Vorsitzenden der Hyosung Gruppe zu beantragen.
Es bestehe der Verdacht auf Schmiergeldkassen und Steuerhinterziehung. Firmenchef Cho Suck-rai, der in der vergangenen Woche zweimal vor den Ermittlern aussagen musste, sieht sich zahlreichen Vorwürfen ausgesetzt, darunter denen der Veruntreuung, der Steuerhinterziehung und des Vertrauensbruches, so die Staatsanwaltschaft.
Die Oberstaatsanwälte der Zentralbezirksstaatsanwaltschaft in Seoul hätten daher nach sorgfältiger Prüfung Haftbefehl für Cho beantragt, so ein Ermittler.
Der sechsundzwanzigstgrößte Konzern des Landes steht im Verdacht, ein Jahrzehnt lang seine Geschäftsbücher gefälscht zu haben, um Verluste während der Finanzkrise in den Jahren 1997-98 zu vertuschen. Durch den Bilanzbetrug sollen mehrere hundert Milliarden Won an Steuern hinterzogen worden sein.