Nordkorea will nach Angaben eines Spitzenbeamten seine Wirtschaftspolitik nach der Entmachtung von Jang Song-thaek nicht ändern.
Das sagte Yun Yong-sok vom Staatlichen Komitee für Wirtschaftsentwicklung am Sonntag in Pjöngjang in einem Interview mit der Nachrichtenagentur The Associated Press.
Nordkorea werde an seinem ehrgeizigen Plan festhalten, neue Wirtschaftszonen auszuweisen, um Investitionen aus dem Ausland anzuwerben. Die Hinrichtung von Jang Song-thaek dürfe nicht als Zeichen dafür gewertet werden, dass Nordkorea Änderungen an seinem wirtschaftlichen Kurs oder hinsichtlich der Bemühungen um die Anlockung von Investitionen vornehmen werde.
Im Gegenteil würde Jangs Tod die wirtschaftliche Entwicklung sogar befördern, da dieser eine Gefährdung für die nationale Eintracht gewesen sei. Seine Hinrichtung solle chinesische Investoren nicht abschrecken und das Komitee für Wirtschaftsentwicklung begrüße Investitionen und Geschäftstätigkeiten jedes Landes in den neuen Wirtschaftszonen, sagte der Beamte.