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US-Experte hält Höhepunkt der Nahrungsknappheit in Nordkorea für überwunden
Write: 2003-06-06 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Nahrungsknappheit in Nordkorea stellt nach Einschätzung eines US-Offiziers für die nordkoreanische Bevölkerung keine existenzielle Bedrohung mehr dar. Das Land leide zwar seit dutzenden Jahren unter großer Nahrungsmittelknappheit. Die Lage sei jedoch nicht mehr so ernst, dass sie politische Aufstände auslösen und damit den Zusammenbruch des Regimes herbeiführen könne. Der Chef der US-Agentur für Internationale Entwicklung im US-Außenministerium (USAID), Andrew Natsios, sagte dies in einer Sitzung des Ausschusses für Außenpolitik im US-Senat. Wie Natsios weiter sagte, habe es vor einigen Jahren, als die Nahrungsknappheit einen kritischen Punkt erreicht hatte, mindestens drei Putschversuche von Militärs gegeben. Die gescheiterten Putschisten seien alle hingerichtet worden, hieß es. Natsios sagte weiter, dass die Hungerskatastrophe in Nordkorea, betrachtet nach der Anzahl der Verhungerten, bereits im Jahre 1998 ihr Ende genommen habe. Die jüngsten Medienberichte über eine Hungerskatastrophe in Nordkorea seien daher übertrieben, auch wenn der Hunger in Nordkorea noch immer eine tragische Realität sei, hieß es.
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