Laut Verteidigungsminister Kim Kwan-jin besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Nordkorea zwischen Ende Januar und Anfang März in verschiedener Form Provokationen begehen kann.
Das Militär solle gewappnet sein, um jegliche Provokation unverzüglich zu bestrafen.
Bei einer Videokonferenz mit Kommandeuren aller Teilstreitkräfte sagte Kim, dass der innere Zusammenhalt im Norden wegen der Hinrichtung der zweitmächtigsten Person Jang Song-thaek vorübergehend verstärkt werden könnte. Langfristig gesehen lasse sich nicht vermeiden, dass das Volk dem Regime die kalte Schulter zeigen werde. Das zunehmende Misstrauen gegen das Regime würde zudem die Instabilität im Innern erhöhen, sagte der Verteidigungsminister.
Kim sagte weiter, die Schreckensherrschaft im Norden würde nicht lange andauern. Zudem gebe es die Möglichkeit, dass Nordkoreas Militär im Ringen um die Loyalität für Kim Jong-un ein Fehlurteil treffen könnte.