Die südkoreanische Regierung hat Pjöngjang eine Veranstaltung für Investitionen im gemeinsamen Industriepark Kaesong für Ende Januar vorgeschlagen.
Das Vereinigungsministerium habe den Vorschlag am Donnerstag, bei der vierten Gesprächsrunde des gemeinsamen Managementkomitees, unterbreitet.
Beide Seiten hätten vereinbart, weitere Gespräche über das Angebot zu führen.
Beide Koreas hatten sich ursprünglich auf eine Veranstaltung für Investoren am 31. Oktober geeinigt. Dies vor dem Hintergrund des Ziels, den Industriepark international wettbewerbsfähiger zu machen. Jedoch musste das Vorhaben vertagt werden, nachdem Nordkorea innerkoreanische Familienzusammenführungen abgesagt und Seoul verbal attackiert hatte.
Seoul hatte bei dem Treffen am Donnerstag außerdem zugesagt, Ausrüstung und Fahrzeuge im Wert von 270 Millionen Won oder 254.000 Dollar zu liefern, damit die Zollabfertigung zügiger erfolgen kann. Auch werden drei Fahrzeuge und 50 Tonnen Öl sowie Kupferkabel geliefert, damit die militärische Hotline im Gelben Meer ausgebessert werden kann.