Nordkorea hat am Freitag eine Pressekonferenz abgehalten, auf der zwei angeblich aus dem Süden zurückgekehrte nordkoreanische Flüchtlinge sprachen.
Die 64-jährige Choi Kye-soon behauptete, dass sie im Dezember 2011 während eines Besuchs in der chinesischen Provinz Heilongjiang von Menschenhändlern nach Südkorea verschleppt worden sei. Erst vor kurzem habe sie wieder nach Nordkorea zurückkehren können.
Choi sagte weiter, dass sie in der herzlosen südkoreanischen Gesellschaft schlecht behandelt worden sei.
Eine weitere Frau namens Park Jung-sook, die letztes Jahr aus Südkorea in den Norden zurückgekehrt sein soll, kritisierte ebenfalls die südkoreanische Gesellschaft und Regierung.
In diesem Jahr hat Nordkorea bereits fünf Pressekonferenzen dieser Art abgehalten.