Das südkoreanische Vereinigungsministerium hat die Aufrichtigkeit der Bemerkung des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un in seiner Neujahrsbotschaft im Hinblick auf bessere Beziehungen zum Süden in Frage gestellt.
Es sei zwar von der Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen gesprochen worden. Man müsse jedoch die Aufrichtigkeit in Frage stellen, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme des Ministeriums zur Neujahrsbotschaft von Kim Jong-un.
Das Ministerium wies darauf hin, dass Nordkorea auch in der Neujahrsbotschaft im letzten Jahr über die Versöhnung und Eintracht der beiden Koreas gesprochen und danach einen weiteren Atomtest durchgeführt und militärische Drohungen fortgesetzt sowie den Kaesong-Industriepark einseitig geschlossen habe.
Das Vereinigungsministerium betonte, Frieden und Versöhnung könnten nicht allein durch Worte verwirklicht werden. Notwendig seien aufrichtige Bemühungen um mehr Frieden und vor allem die Denuklearisierung.