Südkorea und China führen die neunte Runde ihrer Verhandlungen zum Abschluss eines bilateralen Freihandelsabkommens.
Die Gespräche fänden von Montag bis Freitag im chinesischen Xian statt, teilte das südkoreanische Ministerium für Industrie, Handel und Ressourcen mit.
Beide Länder tauschten bei der achten Verhandlungsrunde ihre Angebote für allgemeine Güter und sensible Produkte aus, deren Markt jeweils innerhalb von zehn Jahren und erst nach zehn bis 20 Jahren geöffnet werden soll. Bei der diesmaligen Gesprächsrunde werden Listen für hochsensible Produkte bekannt gegeben, deren Marktöffnung mehr als 20 Jahre lang verschoben werden soll.
Südkorea stufte Agrar- und Fischereiprodukte in die Kategorie der hochsensiblen Produkte ein. Wie verlautete, ordnete China viele Produkte des herstellenden Gewerbes, bei denen Südkorea einen komperativen Kostenvorteil hat, dieser Kategorie zu. Daher werden keine reibungslosen Verhandlungen erwartet.
In der ersten Phase der Freihandelsgespräche, die im vergangenen September zu Ende ging, hatten sich Südkorea und China vorläufig geeinigt, die Zölle für 90 Prozent der Handelsprodukte abzuschaffen.