Im Hinblick auf die Familienzusammenführungen hat die Seouler Regierung Pjöngjang zu einem aufrichtigen Entgegenkommen aufgefordert.
Das Vereinigungsministerium gab bekannt, die südkoreanische Regierung drücke Bedauern darüber aus, dass der Norden das routinemäßige jährliche Militärmanöver mit dem humanitären Anliegen in Verbindung gebracht habe. Außerdem müsse diese Frage, die Nordkorea thematisieren wolle, getrennt behandelt werden. Diese Position Seouls bleibe unverändert, hieß es.
Der Norden dürfe nicht nur mit Worten die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen hervorheben sondern müsse mit Taten Aufrichtigkeit an den Tag legen, hieß es weiter.