Südkorea und China haben die neunte Runde ihrer Verhandlungen zum Abschluss eines Freihandelsabkommens ohne nennenswerte Fortschritte abgeschlossen.
Bei ihren fünftägigen Gesprächen im chinesischen Xian tauschten beide Seiten ihre Listen der Produkte für die Marktöffnung einschließlich höchst sensibler Produkte aus.
Die südkoreanische Delegation forderte die sofortige Abschaffung der Zölle für IT- und petrochemische Produkte sowie Kosmetika und medizinische Geräte. Allerdings wurden landwirtschaftliche Produkte und Produkte kleiner Unternehmen dem höchst empfindlichen Bereich zugeordnet.
Hingegen setzte die chinesische Seite einen großen Teil der Produkte, bei denen südkoreanische Unternehmen im Wettbewerb überlegen seien, auf die Liste der höchst sensiblen Produkte.
Ein Vertreter des südkoreanischen Ministeriums für Handel und Industrie erklärte, die Liste dürfte nicht veröffentlicht werden, doch bestünden zwischen beiden Seiten noch große Differenzen.
Beide Seiten setzen die zehnte Runde der Verhandlungen im März in Korea fort.