Südkorea hat Nordkorea aufgerufen, seine Entscheidung zu überdenken, nach der Seouls Vorschlag für neue Familientreffen abgelehnt wird.
Sollte Nordkorea aufrichtig auf eine Verbesserung der grenzüberschreitenden Beziehungen hoffen, sollte es über bloßes Gerede über Menschenrechtsfragen hinaus Aufrichtigkeit bei der Antwort auf Südkoreas Angebot zeigen, sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Kim Eui-do auf einer Pressekonferenz.
Familienzusammenführungen seien der erste Schritt in Richtung eines neuen Kapitels der innerkoreanischen Beziehungen.
Seoul vertrete unverändert die Position, dass Familienzusammenführungen und die Reisen zum nordkoreanischen Geumgang-Gebirge voneinander zu trennende Fragen seien.
Damit die touristischen Reisen wieder aufgenommen werden können, müsse die Erschießung einer Touristin im Jahr 2008 ans Licht gebracht werden und Nordkorea müsse das Versprechen über eine Sicherheitsgarantie abgeben.
Laut dem Sprecher könnten Ausflüge zu dem Erholungsgebiet diskutiert werden, wenn beide Koreas einen Zeitplan für Gespräche festlegen und Nordkorea diesem zustimme.