Das Auftragsvolumen für südkoreanische Werften hat sich 2013 nahezu verdoppelt.
Laut den Daten des Marktforschers Clarkson Research Service habe damit die Konkurrenz aus China beim Wert der Aufträge übertrumpft werden können.
Südkoreas Schiffbauer hätten im Vorjahr Aufträge über 16,07 Millionen gewichtete Tonnen CGT erhalten, 99 Prozent mehr als 2012.
Der Wert entspricht außerdem 33 Prozent an den weltweit vergebenen Schiffbauaufträgen.
Weltweit hätten die Bestellungen um 92,4 Prozent verglichen mit 2012 zugenommen. Südkorea habe bei den Bestellzahlen Platz zwei erreicht, hinter China mit 40,9 Prozent der Aufträge.
Nach dem Auftragswert betrachtet habe Südkorea mit 41,1 Milliarden Dollar vorn gelegen, während auf die chinesischen Wettbewerber ein Volumen von 32,7 Milliarden Dollar entfallen sei.
Der Clarkson-Neubaupreisindex stieg zuletzt an, im Dezember wurde ein Wert von 133 gemessen. Es war der höchste Indexstand seit Mai 2012.