Der Vorsitzende der Tongyang Gruppe Hyun Jae-hyun ist am Dienstag festgenommen worden.
Ihm werden betrügerische Geschäfte mit Unternehmensanleihen und Geldmarktpapieren vorgeworfen.
Neben Hyun wurden drei weitere ehemalige leitende Manager der kriselnden Unternehmensgruppe festgenommen.
Laut dem Bezirksgericht Seoul bestehe die Gefahr der Vernichtung von Beweismitteln.
Hyun soll 2007 Unternehmensanleihen im Wert von einer Billion Won oder 946 Millionen Dollar an rund 45.000 Investoren ausgegeben haben, obwohl er zu diesem Zeitpunkt von der schwierigen Schuldensituation des Unternehmens gewusst haben soll.
Auch an Konzerntöchter sollen Anleihen verkauft worden seien. Dadurch soll dem Konglomerat ein Schaden in Höhe von 600 Milliarden Won oder 567 Millionen Dollar entstanden sein.
Nach den Festnahmen wird mit einem baldigen Abschluss der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft und Anklagen gegen Verantwortliche gerechnet.