Südkorea will auf eine Provokation Nordkoreas entschlossen antworten.
Pjöngjang hatte am Mittwoch mit unvorstellbarem Leid gedroht, sollten Südkorea und die USA ihre Frühjahrsmanöver durchführen.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums Kim Min-seok sagte, dass die Behautptung, nach der die Übungen die innerkoreanischen Beziehungen in eine Katastrophe trieben widersprüchlich sei.
Man wolle entschlossen Vergeltung üben, sollte Nordkorea zu militärischen Provokationen greifen, sagte Kim auf einer Pressekonferenz.
Auch wurde der Norden aufgerufen, den innerkoreanischen Beziehungen nicht zu schaden. Hintergrund war die Bemerkung von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in seiner Neujahrsansprache, dass Beschimpfungen und Verleumdungen ein Ende gemacht werden müsse.
Die Militärmanöver Key Resolve und Foal Eagle finden zwischen Ende Februar und April statt. Ziel ist die Verbesserung der gemeinsamen Verteidigungsbereitschaft und Abschreckung gegen Nordkorea.
Zurzeit sind 28.500 US-Soldaten in Korea stationiert. Sie sind ein Erbe des Koreakiegs, der von 1950 bis 1953 dauerte und mit einem Waffenstillstandsabkommen beendet wurde.