Nordkorea hat seinen Vorschlag bekräftigt, auf gegenseitige Verleumdungen zu verzichten.
Die südkoreanischen Behörden sollten Vorurteile und unnötige Verdachtsmomente gegenüben den Landsleuten beseitigen, um die Nord-Süd-Beziehungen zu retten, schrieb die Parteizeitung "Rodong Sinmun".
Das Propaganda-Blatt rief den Süden außerdem auf, Beschimpfungen zu stoppen. Der Aufruf sei ein erster Schritt in Richtung der Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen.
Nordkorea hatte bereits letzte Woche eine Friedensoffensive gestartet und Vorschläge unterbreitet, die Seoul jedoch mit dem Hinweis auf verdrehte Tatsachen ablehnte. Hintergrund sind die anstehenden Frühjahrsmanöver Südkoreas und der USA, deren Absage Nordkorea wünscht.
Nordkorea hatte den Verzicht auf Verleumdungen auch in einen Zusammenhang mit den von Seoul gewünschten Familienzusammenführungen gestellt.
Nähere Angaben dazu, welche Verleumdungen konkret eingestellt werden sollen, wurden nicht gemacht. Laut Beobachtern könnte Pjöngjang auf Informationsbroschüren anspielen, die Aktivisten mit Ballons über die Grenze schicken.