Nordkorea hat auf den südkoreanischen Vorschlag für Familienzusammenführungen im Februar bis Dienstag nicht reagiert.
Südkorea hatte am Montag vorgeschlagen, am nordkoreanischen Geumgang-Gebirge vom 17. bis 22. Februar Treffen getrennt lebender Familien zu veranstalten.
Nordkorea habe am Dienstagnachmittag gefordert, die Dienstzeit der Verbindungsbeamten am Waffenstillstandsdorf Panmunjeom zu verlängern. Der Norden habe jedoch später mitgeteilt, seine Beamten abzuziehen, ohne eine Antwort auf den Vorschlag zu geben, gab das Seouler Vereinigungsministerium bekannt.
Demnach können die von Südkorea vorgeschlagenen Gespräche zwischen den Rotkreuzverbänden nicht zustande kommen. Der Süden hatte angeboten, heute Arbeitsgespräche zu führen, um die Familientreffen vorzubereiten.
Ein Vertreter des Vereinigungsministeriums sagte, dass Nordkorea offenbar Zeit brauche, um intern die Meinungen zu dem Vorschlag zu koordinieren.