Im Hinblick auf die Haltung Nordkoreas zur Zusammenführung von getrennt lebenden Familien hat Südkoreas Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae Bedauern ausgedrückt.
Bei der gemeinsamen Ahnengedenkzeremonie zum Mondneujahr am Imjingak-Pavillon sagte Ryoo, Nordkorea solle auf den südkoreanischen Terminvorschlag für die Familientreffen ohne Vorbedingungen und zügig reagieren. Beide Koreas hätten zahlreiche Angelegenheiten zu behandeln. Aber der Frage des Wiedersehens von getrennten Familien müsse höchste Priorität eingeräumt werden, betonte Ryoo.
Am Freitag letzter Woche hatte Nordkorea der südkoreanischen Regierung überraschenderweise vorgeschlagen, Familientreffen nach den Feiertagen zum Mondneujahr zu veranstalten. Dabei überließ der Norden dem Süden die Festlegung eines Termins. Am Montag schlug die Seouler Regierung den Zeitraum vom 17. bis 22. Februar als Termin für die Treffen vor. Darauf reagierte der Norden bislang nicht.