Arbeitsgespräche für die Zusammenführungen von getrennt lebenden Familien werden am kommenden Mittwoch zustande kommen.
Das Vereinigungsministerium in Seoul teilte mit, die Seouler Regierung bewerte positiv, dass der Norden dem südkoreanischen Vorschlag entgegengekommen sei und habe die Antwort gegeben, die Arbeitsgespräche der Rotkreuzverbände an diesem Mittwoch abhalten zu wollen. Der Norden habe dem Termin zugestimmt, hieß es.
Zuvor hatte Nordkorea der Regierung in Seoul den Vorschlag unterbreitet, entweder am Mittwoch oder am Donnerstag am Waffenstillstandsort zu verhandeln. Damit reagierte der nordkoreanische Teilstaat erst eine Woche später auf den südkoreanischen Terminvorschlag, wonach die Familientreffen von 17. bis 22. Febuar am Geumgang-Gebirge stattfinden sollen.
Beobachter rechnen damit, dass die Familientreffen Mitte Februar nicht zustandekommen könnten. Denn die Vorbereitungen beanspruchen normalerweise mindestens zwei Wochen. Es wird außerdem nicht ausgeschlossen, dass der Norden wegen des gemeinsamen Militärmanövers Südkoreas und der USA einen anderen Termin für die Familientreffen vorschlagen wird.