Südkoreas Rotes Kreuz hat die Vorbereitungen für die Zusammenführungen von getrennten Familien aufgenommen.
Der Verband kontaktierte 95 Bürger telefonisch, die für die kurzfristig abgesagte Zusammenführung im vergangenen September ausgewählt worden waren. Mitarbeiter erkundigten sich bei ihnen über ihren Gesundheitszustand und ob sie weiterhin Interesse an einem Wiedersehen mit Verwandten aus Nordkorea hätten.
Den Teilnehmern sollen Informationsbroschüren mit genauem Terminplan und Verhaltensrichtlinien geschickt werden.
Am Freitag wird außerdem eine Delegation zu dem geplanten Ort der Zusammenführungen im Geumgang-Feriengebiet reisen. Etwa 40 Vertreter des Roten Kreuzes und des Unternehmens Hyundai Asan werden auf dem Landweg in das Gebirge fahren, um die dortigen Einrichtungen in Augenschein zu nehmen.
Beide Teilstaaten hatten sich bei Verhandlungen am Mittwoch darauf geeinigt, die Wiedersehen der seit dem Krieg getrennten Familien im Zeitraum 20. bis 25. Februar zu arrangieren.