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Auch früherer Kulturminister Park in Nordkorea-Spendenaffäre verhört
Write: 2003-06-16 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der Sonderstaatsanwalt für die Nordkorea-Spendenaffäre, Song Doo-hwan, hat den früheren Minister für Kultur und Fremdenverkehr Park Ji-won heute zum Verhör geladen. Ermittelt wurde unter anderem, ob Park sich am Geldtransfer an Nordkorea im Juni 2000 beteiligt hatte, und ob die Geldtransfers eine Gegenleistung für das Zustandekommen des innerkoreanischen Gipfeltreffens waren. Der Sonderstaatsanwalt befragte darüber hinaus Park, einen der engsten Vertrauten des damaligen Präsidenten Kim Dae-jung, ob Kim vorher über die Geldtransfers informiert war bzw. sie angeordnet hatte. Vor dem Verhör sagte Park vor Journalisten, dass er es als große Ehre betrachte, damals als Sonderbotschafter am Zustandebringen des Gipfeltreffens beteiligt gewesen zu sein. Das erste innerkoreanische Gipfeltreffen habe weltweite Unterstützung gefunden und werde Anerkennung in der koreanischen Geschichte finden. Für mögliche Probleme, die es bei der Vorbereitung gegeben habe, wolle er die alleinige Verantwortung tragen, hieß es.
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